Stress vermeiden und abbauen

Stress vermeiden und abbauen

Geschenk zur Entspannung
Sind die Zeiten stressig oder sind nur die Menschen gestresst? Der meistgefasste Vorsatz fürs neue Jahr liegt in einem besseren Stressmanagement. Für viele scheint sich die Welt immer schneller zu drehen und der Balanceakt zwischen Familie, Beruf, Freunde und Verpflichtungen immer schwieriger zu werden. Daraus entsteht Dauerstress. Damit geht nicht nur ein stark vermindertes Wohlbefinden einher, sondern ebenfalls gesundheitliche Folgen. Kopfschmerzen, Magengeschwüre, Diabetes und Herzinfarkt sind nur einige der möglichen stressbasierten Erkrankungen. Weniger Stress zuzulassen ist daher ein sehr sinnvoller Neujahrsvorsatz.

Doch was in der Euphorie der Silvesternacht einfach klingt, lässt sich nicht ohne Weiteres umsetzen. Denn Stressbewältigung basiert nur zu einem Teil auf der Anpassung äußerer Einflüsse - etwa einem Jobwechsel oder der Abbruch einer toxischen Beziehung. Ebenso wichtig ist eine Veränderung der inneren Einstellung.

Woran scheitert's?

  • Planlosigkeit: Stress ist ein komplexer Zustand, der auf einer Vielzahl verschiedener Faktoren beruht. Wer weniger Stress in seinem Leben haben möchte, muss diese identifizieren und gezielt überlegen, wie sie zu entschärfen sind.
  • An den falschen Punkten angesetzt: Wer den Stress allein durch äußere Einwirkungen zu senken versucht, hat schlechte Karten. Ohne Arbeit an der eigenen Einstellung, ist ein Erfolg schwer zu erreichen.
  • Ungeduld: Den Vorsatz zu treffen, ist nur der erste Schritt von vielen. Viele Stressfaktoren können nicht sofort beseitigt werden und auch der mentale Stressabbau braucht Zeit.

So gelingt es!

  • Planen: Regelmäßige Übungen zur Entspannung und Selbstreflektion, eine feste Routine, sportliche Betätigung und die Reduzierung bestimmter Stressfaktoren sind die gängigsten Mittel im Stressmanagement. Wer seinen Stresslevel dauerhaft reduzieren möchte, sollte einen realistischen Plan erstellen, der diese vier Faktoren berücksichtigt.
  • Realistische Ziele setzen: In 24 Stunden vom Nervenbündel zur Ausgeglichenheit in Person? Ein solches Vorhaben kann nur scheitern. Vielmehr gilt es, erreichbare - wenn auch anspruchsvolle - Ziele zu stecken.
  • Umfeld einweihen: Wer sein Vorhaben Familie, Freunden und Arbeitskollegen erklärt, kann mit Verständnis und Unterstützung rechnen. Auf diesem Weg kann manch ein Rückfall vermieden werden.
  • Tagebuch führen: Schleichende Veränderungen lassen sich nur schwer fassen. Ein Tagebuch hilft dabei, an die Ausgangssituation zu erinnern und bereits erzielte Fortschritte zu erkennen.
  • Mit Rückschlägen rechnen: Wer sich über längere Zeit im latenten Stresszustand befindet, wird gewissermaßen süchtig nach Stress. Rückfälle in alte Verhaltensmuster sind daher wahrscheinlich. Doch wer die Rückschritte und dessen Ursachen analysiert, kann daraus noch etwas Positives ziehen.
  • Sich selbst Fehler verzeihen: Eingefahrene Verhaltensmuster lassen sich nicht leicht abwerfen. Wer zu verbissen an die Umsetzung des Vorsatzes geht, erreicht nur eines: mehr Stress.
  • Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen: Life-Coaches und Lebensberater haben sich darauf spezialisiert, Menschen bei der Anpassung ihres Verhaltens zu helfen. In Sachen Stressmanagement geben sie wertvolle Tipps und stärken das Durchhaltevermögen.
Himmel über Berlin 13
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