Corona-Regeln für die Privatparty in einer Partylocation

Corona-Regeln für die Privatparty in einer Partylocation

Wer für die Silvesterparty eine Location mietet, muss sich an die Berliner Infektionsschutzverordnung halten, die zum Schutz gegen die Erkrankung an Covid19 erlassen wurde. Hier gibt es einen Überblick über die Regeln.

Party

© Bild von Couleur auf Pixabay

Sektflaschen werden im Sektkübel gekühlt.

Ob die Berliner Clubs und Partylocations offiziell für diesjährige Silvesterpartys öffnen dürfen, ist fraglich, da Partyorte häufig Hotspots der Verbreitung von Corona sind.
Wer dennoch mit vielen Freunden oder der Familie in großem Rahmen feiern möchte, kann selbst eine Eventlocation mieten, muss aber auch hier die gültigen Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln einhalten, an die der Vermieter der Location gebunden ist. Da die Maßnahmen immer wieder angepasst werden und diese in allen Bundesländern unterschiedlich sind, werden viele Fragen aufgeworfen:

Was ist für den Organisator und seine Gäste zu beachten, wenn die Silvestersause in einer gemieteten Partylocation stattfindet? Wie viele Menschen dürfen mitfeiern? Was ist beim Catering zu beachten? Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden? Was ist mit dem Tanzen, ist das erlaubt? Hier finden Sie die Antworten.

Allgemeine Regeln

AHA-Regel

Die AHA-Regel gilt immer!

  • Abstand halten (1,5 Meter): Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören, halten. Dies gilt nicht für Ehe- und Lebenspartner*innen sowie für Kinder, für welche ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht. In Ausnahmefällen darf der Abstand, sofern notwendig, verringert werden, z.B. beim Besuch einer Gaststätte im Freien. Alle Berliner*innen sind jedoch dringend dazu angehalten, physische soziale Kontakte möglichst zu reduzieren und Gruppenbildungen zu vermeiden.
  • Hygiene beachten: Hygieneregeln in Bezug auf Niesen, Husten und Händewaschen befolgen
  • Alltagsmasken tragen: Ab 5. September 2020 siind alle Partyteilnehmer in einer Eventlocation verpflichtet, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, solange sie sich nicht am eigenen Platz aufhalten.

Video: AHA-Regeln im neuen Alltag

Was ist noch zu beachten?

  • Auf eine regelmäßige und ausreichende Lüftung der Räume soll geachtet werden.
  • Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf (Erkrankungen des Atmungssystems), wird empfohlen, nicht an der Party-Veranstaltung teilzunehmen.

Wie viele Personen dürfen an der Party teilnehmen?

  • Die Obergrenze der Teilnehmer in geschlossenen Räumen liegt bei 750 Teilnehmern, ab 1. Oktober bei 1000 Teilnehmern.
  • Die Obergrenze der Teilnehmer im Freien liegt bei 5000 Teilnehmern

Was muss dokumentiert werden?

  • Anwesenheitsdokumentation: Nehmen mehr als 20 Personen an der Party teil, müssen die vollständigen Namen, die Adresse und die Kontaktdaten aller Teilnehmenden festgehalten werden. Das gilt sowohl bei Partys in geschlossenen Räumen als auch bei Partys im Freien. Die Gäste sind verpflichtet, wahrheitsgemäße Angaben zu machen, sonst droht ein Bußgeld zwischen 50 und 500 Euro. Derjenige der sich z.B. als Donald Duck einträgt, müsste Strafe bezahlen.
    Im Falle einer Infektion kann das Gesundheitsamt mithilfe der Liste alle potentiellen Kontaktpersonen schnell informieren. Die Daten müssen vier Wochen aufbewahrt und anschließend vernichtet werden.
  • Schutz- und Hygienekonzept: Ab dem 5. September 2020 muss auch bei privaten Partys mit mehr als 50 Gästen egal ob drinnen oder draußen ein Konzept zur Steuerung des Zutritts, Vermeidung von Warteschlangen und Einhaltung des geltenden Mindestabstandes erstellt und umgesetzt werden. Dieses Schutz- und Hygienekonzept ist der zuständigen Behörde auf Verlangen auszuhändigen.
  • Aushang: Informationen zu den geltenden Maßnahmen und Vorschriften müssen gut sichtbar für alle Anwesenden angebracht sein.

Darf getanzt werden?

Clubs und Diskotheken bleiben weiterhin geschlossen. Das Öffnen einer sogenannten Tanzlustbarkeit oder eines ähnlichen Unternehmens in geschlossenen Räumen für den Publikumsverkehr ist verboten, d.h., auch eine Tanzveranstaltung in geschlossenen Räumen einer Gaststätte ist nicht erlaubt.

Da man sich beim Tanzen sehr nahe kommt, ist auch auf einer Privatparty in einer gemieteten Partylocation davon abzuraten, sich derart zu vergnügen.

Verpflegung: Buffet, Catering, Menü?

Selbstbedienungsbuffets mit offenen Speisen sind bei Veranstaltungen wieder erlaubt. Mittlerweile haben sich Catering-Unternehmen an besondere Maßnahmen angepasst und machen unterschiedliche Angebote, die die Ansteckungsgefahr an Covid19 verringern können.

Es besteht z.B. die Möglichkeit, dass das Essen hinter einem Spuckschutz auf Tellern angerichtet und den Besuchern einzeln ausgegeben wird und das Besteck nicht aus dem Wühlkorb zu entnehmen ist, sondern die einzelnen Sets individuell angereicht werden.

Auch in Boxen angerichtete Tellergerichte, einzeln portioniert, kann man bekommen oder noch besser, wenn die Speisen vakuumiert angeboten werden, fallen übriggebliebene Portionen nicht der Lebensmittelverschwendung zum Opfer.

Darf Alkohol getrunken werden?

In öffentlichen Partylocations werden die Vermieter darauf achten, dass nicht zu viel Alkohol getrunken wird, da übermäßiger Alkoholkonsum häufig dazu führt, dass die Abstandsregeln nicht mehr eingehalten werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Spiele - Würfel (1)
© fotografierende/Pexels

Zeitvertreib bis Mitternacht: Spiele

Damit der Silvesterabend nicht langweilig wird, schlagen wir euch hier ein paar Partyspiele vor, die euch in der Zeit vor dem großen Knallen zum Lachen bringen. mehr

Mitternachtstörtchen
© Silvester rezepte party getränke drinks

Rezepte fürs Party-Büffet

Die schönsten Büffet-Rezepte für eine gelungene Silvesterparty mit Freunden. mehr

Silvester in Coronazeiten